Learning takes place through the active behavior of the student: It is what he does that he learns, not what the teacher does! (Ralph W. Tyler, 1949)
Was erwartet mich?
„Aktivierende Methoden“ – das sind oft Gruppenarbeiten mit spielerischem Charakter, die auf motiviertes Lernen und mehr Beteiligung der Studierenden abzielen: „Glückstopf“, „Lernslogan“, „Archäologen-Kongress“, „Gruppenpuzzle“ & Co. In der Praxis zeigt sich oft: Solche Methoden sind zeitaufwändig und führen nicht immer zum gewünschten Lernerfolg. Sie können zwar die Beteiligung erhöhen, aber in vielen Fällen bleibt bei Lehrenden (und auch Studierenden!) Skepsis zurück: Hat sich der Aufwand gelohnt? Wie effektiv sind diese Methoden wirklich? Haben die Studierenden dadurch besser und nachhaltiger gelernt?
Damit dies geschieht, muss bei der Planung vor allem darauf geachtet werden, dass die Methoden zu den Lernzielen und den Rahmenbedingungen passen – und vor allem, dass die Studierenden aktiv mit Aufgaben und Arbeitsaufträgen das tun, was sie letztlich lernen sollen.
Im Workshop lernen Sie, wie Sie aktivierende Methoden passgenau und effizient in Ihre Lehrveranstaltungen integrieren können – unabhängig davon, ob Sie kurze Phasen in Vorlesungen oder längere Aktivitätssequenzen in Seminaren planen. Anhand von Beispielen und praktischen Erprobungen entwickeln Sie lernintensive „aktivierende Phasen“ für Ihre eigene Lehre und erhalten im kollegialen Austausch Feedback.
Was lerne ich?
- Sie kennen ein Spektrum „aktivierender Methoden“ und können Chancen und Risiken ihres Einsatzes in Ihrer Lehre einschätzen.
- Sie können zu Ihren Lernzielen passende Lernaktivitäten entwickeln und mit Blick darauf geeignete Methoden auswählen sowie passende Arbeitsaufträge entwerfen.
Moderation | Prof. Dr. Armin Lude und Martin Mürmann |
Termine | 19./20. März 2026, jeweils 9.00-16.30 Uhr |
Format | Präsenz |
Arbeitseinheiten | 16 |
Teilnehmendenzahl | 14 |
Themenfeld | Lehren und Lernen |
Schwerpunkt |
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Modul | Basis und Erweiterung |
Kosten |
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Anmeldung |